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In Außen-Wohn-Gruppen leben die Menschen wie in Familien zusammen.

Man macht viel zusammen.
Aber jeder hat sein eigenes Zimmer.

Jeden Tag kommt jemand von der Lebenshilfe Lemgo vorbei.
Dann gibt es Hilfe bei schwierigen Dingen.
Sonst macht man aber alles selber.
Zum Beispiel kochen, aufräumen und waschen.

Die Außen-Wohn-Gruppen sind nah bei der Stadt.
Deshalb kann man leicht einkaufen gehen.

Außenwohngruppen

Die Außenwohngruppen, bieten im Unterschied zum Wohnheim keine rund-um-die-Uhr-Betreuung an. Betreuung gibt es täglich mehrere Stunden, darüber hinaus gibt es einen Bereitschaftsdienst. Das Wohnen in den Außenwohngruppen setzt eine gewisse Selbständigkeit voraus. Ein Bewohner der Außenwohngruppen muss beispielsweise in der Lage sein, sich morgens selbst zu versorgen, das heißt ohne Hilfe aufstehen, waschen, anziehen und frühstücken können. Zumindest mit etwas Unterstützung muss er auch einkaufen, sein Zimmer in Ordnung halten und Nahrung zubereiten können, denn in der Außenwohngruppe „fehlt“ eine hauswirtschaftliche Versorgung. Es wird das gegessen, was (mit Unterstützung) selbst eingekauft und zubereitet wurde.

Die Außenwohngruppen setzen in besonderem Maße auf das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe. Was man allein nicht schafft, geht zu zweit oder mehreren oft besser. Infrage kommt das Wohnen in einer Außenwohngruppe für Menschen, die geistig nicht sehr schwer eingeschränkt sind, kommunizieren und von anderen lernen können und nicht in erheblichem Umfang pflegerische Unterstützung brauchen.

Die Außenwohngruppen in Lemgo und Barntrup liegen stadtnah, so dass Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen des öffentlichen Lebens bequem zu Fuß zu erreichen sind.



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