Berufliche Teilhabe

Einfach erklärt:

Viele behinderte Menschen möchten arbeiten.
Aber sie können nicht überall arbeiten.
In unseren Werkstätten geben wir ihnen dann Arbeit.

Die Menschen können dabei auch lernen.
Manche arbeiten später dann wo anders.

Eingliederung in das Arbeitsleben

Werkstätten für behinderte Menschen sind Arbeitsstätten, die Personen, die wegen ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Sie sorgen für eine bestmögliche Weiterentwicklung der behinderten Beschäftigten in Bezug auf ihre Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit.

Die Aufnahme der Werkstattbeschäftigten erfolgt nach einem 3-monatigen Eingangsverfahren zunächst in den Berufsbildungsbereich der Werkstatt. Hier durchlaufen die Teilnehmer eine bis zu zwei Jahre dauernde Qualifizierungsmaßnahme. Es erfolgt eine lernziel- und berufsbezogene Ausbildung in individuell angepassten Schritten.

Unsere Werkstattbeschäftigten im Arbeitsbereich gehen wie jeder andere Arbeitnehmer einer sinnvollen Arbeit nach. Sie sind selbständig renten-, kranken- und pflegeversichert. Sie verdienen ein Arbeitsentgelt, das sie ein Stück unabhängiger von Sozialhilfeleistungen macht.

In unseren Werkstätten bieten wir den Beschäftigten einen überschaubaren Rahmen an einem Ort für soziale Kontakte und Integration. Die Organisation des Fahrdienstes und eine Gemeinschaftsverpflegung runden das Angebot ab.

Aufnahmekriterien

Wer in die WfbM Begatal aufgenommen werden möchte, muss die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Vorliegen einer wesentlichen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung, die laut Gesetz mindestens sechs Monate besteht, welche die Werkstatteingliederung voraussichtlich notwendig macht (ärztliche Bescheinigung notwendig)
  • Gemeinschaftsfähigkeit (keine Fremd- oder Selbstgefährdung)
  • Stellung eines Antrags auf Leistungen zur beruflichen Rehabilitation bei der Arbeitsagentur bzw. dem überörtlichen Sozialhilfeträger

Werkstätten für Menschen mit geistiger Behinderung

Werkstätten für Menschen mit psychischer Behinderung

Das könnte Sie auch interessieren:
Lemgo Cantina gGmbH

Lemgo Cantina gGmbH

Zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen hat die Lebenshilfe Lemgo e.V. im Jahr 2011 als eine 100% Tochtergesellschaft ein …

weiterlesen
Werkstattrat

Werkstattrat

Mitbestimmung und Mitwirkung Die Mitglieder des Werkstattrates: Carsten Batzdorf, Vorstands-VorsitzenderMarko Grohnert, Mitglied des …

weiterlesen
Integrationsassistenz

Integrationsassistenz

Durch Integrationsassistenz soll der Übergang geeigneter Werkstattbeschäftigter in Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt in individuell …

weiterlesen
Frauenbeauftragte

Frauenbeauftragte

Das Team Frauenbeauftragte stellt sich vor Wir möchten uns bei euch vorstellen. Unsere Namen sind Elke Hardiquest, Bianca Luckas und Sabrina …

weiterlesen
Arbeitsentgelt

Arbeitsentgelt

Das Arbeitsentgelt der beschäftigten Mitarbeiter/innen beträgt ab dem 01.01.2020 monatlich zwischen 89,- und 299,- Euro. Zusätzlich zum …

weiterlesen
Werkstatt Laubke

Werkstatt Laubke

Die Zweigwerkstatt Laubke wurde 1994 als ein besonderes Arbeitsangebot für Menschen mit psychischen Behinderungen aus der Werkstatt Begatal …

weiterlesen
Werkstatt Großer Stein

Werkstatt Großer Stein

Die Zweigwerkstatt Großer Stein mit der Außenstelle Elfenborn bietet ca. 180 differenzierte Arbeitsplätze für primär geistig, körperlich …

weiterlesen
Werkstatt Begatal

Werkstatt Begatal

Die Hauptwerkstatt Begatal in Dörentrup-Bega mit der Außenstelle Lügde bietet ca. 270 differenzierte Arbeitsplätze für primär geistig-, …

weiterlesen
Arbeiten

Arbeiten

In unseren Werkstätten bieten wir Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen an deren individuellen Bedürfnissen …

weiterlesen