Landrat besucht Werkstätten der Lebenshilfe – „Hier gehört der Mensch in die Mitte der Gesellschaft“

Landrat besucht Werkstätten der Lebenshilfe – „Hier gehört der Mensch in die Mitte der Gesellschaft“

Einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe Lemgo erhielt Landrat Meinolf Haase bei einem Besuch der Werkstätten. Gemeinsam mit Vorstand Rudolf Langemann, Bereichsleiter Arbeit Thomas Plöger sowie einem Vertreter des Werkstattrates erkundete er die unterschiedlichen Arbeitsbereiche und lernte die Menschen kennen, die hinter der täglichen Arbeit stehen.

Das Spektrum reicht von einfachen Montage- und Verpackungstätigkeiten über die professionelle Garten- und Landschaftspflege bis hin zu hochkomplexen Montageaufträgen für regionale Unternehmen. Landrat Haase zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre in den Werkstätten. „Man spürt sofort, dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht“, sagte er. „Die Lebenshilfe ist ein bedeutender Arbeitgeber in unserer Region und ein wichtiger Motor für Integration. Menschen mit Beeinträchtigungen gehören in die Mitte unserer Gesellschaft – und genau das wird hier gelebt.“

Vorstand Langemann betonte, dass die Werkstätten weit mehr bieten als reine Arbeitsplätze. Sie schaffen verlässliche Tagesstrukturen, fördern soziale Kontakte und eröffnen individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. „Wir möchten die Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen stärken und ihnen Anerkennung für ihre Leistung geben“, erklärte er. „Teilhabe bedeutet für uns, dass jeder Mensch seine Stärken einbringen kann.“

Der Werkstattrat nutzte den Besuch, um eigene Anliegen und Perspektiven einzubringen. Der offene Austausch wurde von allen Beteiligten als besonders wertvoll empfunden und zeigte, wie wichtig Mitbestimmung und Selbstvertretung für die Beschäftigten sind.

Weil die Zeit an diesem Tag nicht ausreichte, um alle Bereiche kennenzulernen, wurde bereits ein Folgetermin vereinbart. Beim nächsten Besuch möchte der Landrat Haase insbesondere den Wohnbereich der Lebenshilfe kennenlernen und weitere Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Angebote erhalten. Sein großes Interesse an der Arbeit der Lebenshilfe wurde dabei deutlich: „Ich möchte mehr erfahren über das, was hier geleistet wird. Die Lebenshilfe ist ein unverzichtbarer Teil unserer sozialen Infrastruktur.“

Zum Abschluss zog der Landrat ein durchweg positives Fazit: „Die Menschen hier sind mit großem Engagement dabei und können stolz auf ihre Arbeit sein. Die Lebenshilfe Lemgo zeigt eindrucksvoll, wie Integration gelingen kann.“