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Wohnheime sind so als würden mehrere Familien in einem Haus zusammen leben.

Jeder hat ein eigenes Zimmer.
Aber es gibt auch Zimmer, die sind für alle da.
Zum Beispiel für das gemeinsame Essen.
Oder auch zum Fernseh-Gucken oder zum Spielen.

Einen Garten gibt es auch.

Und man macht viele Aus-Flüge zusammen.

Wenn einer Hilfe braucht, ist immer einer von der Lebenshilfe da.

Wohnen ist Lebensqualität.

Alle Wohnstätten sind gruppengegliederte Häuser, in denen die Bewohner/innen in Einzelzimmern leben. Jeder Gruppe ist ein Eß- und Wohnbereich zugeordnet, in denen werktags die Mahlzeiten eingenommen werden. Hier setzt man sich auch abends zusammen, um gemeinsam fernzusehen, zu spielen, zu klönen und vieles mehr.

Jedes Haus verfügt auch über einen Mehrzweckraum, in dem Veranstaltungen stattfinden, die mehr Platz brauchen, z. B. Theater spielen, Psychomotorik, etc.. Ein Garten umgibt jedes Wohnhaus, der im Sommer viel Platz für Sport und Spiel und jährlich wiederkehrende Feste bietet.

Alle Häuser sind rollstuhlgerecht ausgestattet. Für die Betreuung in der Nacht steht eine Nachtwache zur Verfügung.

Alle Wohnstätten liegen stadtnah. Die Innenstädte sind zu Fuß gut zu erreichen.

Freizeit gemeinsam gestalten.

Die gemeinsame Freizeitgestaltung mit anderen Menschen mit und ohne Behinderung schafft Grundlagen für Lebensfreude und persönliche Weiterentwicklung nach individuellen Möglichkeiten.

Für die Entdeckung eigener unentdeckter Fähigkeiten und Talente sind Anregungen aus allen Bereichen, z. B. Musik, Sport und Gestaltung, unerläßlich. Deshalb gibt es in allen Bereichen entsprechende Angebote.

Mitreden und Mitbestimmen

Die Mitwirkung der Bewohner/innen in allen sie betreffenden Dingen des täglichen Lebens erfolgt über den Bewohnerbeirat.

Die Mitwirkungsrechte der Bewohner/innen sind im Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) gesetzlich verankert..

Die Elternbeiräte in Lebenshilfeeinrichtungen sind in der Entwicklungsgeschichte der Lebenshilfe als Elternvereinigung entstanden und fester Bestandteil der Wohnstätten geworden. Die Elternbeiräte erkennen den Wunsch der Bewohner/innen nach selbstbestimmtem Leben an und setzen sich dort ein, wo die behinderten Menschen in der Wahrnehmung ihrer Interessen Unterstützung brauchen.



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